AHP Solutions/Kompetenzen/Werkzeuge& Methoden
Methodenbeschreibung – Integrierte TEA/LCA
AHP setzt eine integrierte Methodik aus techno-ökonomischer Analyse (TEA) und Lebenszyklusanalyse (LCA) ein, um Investitions-, Prozess- und Technologieoptionen ganzheitlich zu bewerten.
Die TEA basiert auf der Modellierung einer virtuellen Projektgesellschaft (SPV) mit vollständigem Finanzplan (VoFi), bestehend aus Bilanz-, GuV- und Cash-Flow-Rechnungen über die gesamte Nutzungsdauer.
Die Bewertung erfolgt dynamisch mittels Discounted-Cash-Flow-Methodik und einschlägiger Wirtschaftlichkeitskennzahlen, unter anderem:
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Net Present Value (NPV)
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Internal Rate of Return (IRR)
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Return on Equity (RoE)
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Amortisationsdauer
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Minimum Selling Prices
TEA-Simulationsobjekt SPV (special purpose vehicle) mit vollständigem Finanzplan
Die LCA ist vollständig in das TEA-Modellsystem integriert und erfolgt gemäß DIN EN ISO 14040/14044 als cradle-to-gate-Bilanzierung. Die Sachbilanz basiert auf den in der TEA modellierten Stoff- und Energieströmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Bewertung des Treibhauspotenzials (GWP) sowie weiterer ressourcenbezogener Umweltindikatoren.
Die integrierte Methodik ermöglicht konsistente Variantenvergleiche und liefert belastbare Entscheidungsgrundlagen für Förder-, Investitions- und Strategieentscheidungen.
Beipiel: LCA-Ergebnisse als Wasserfalldiagramm
Zur Abbildung prognosebedingter Unsicherheiten werden Sensitivitäts- und Monte-Carlo-Simulationen eingesetzt. Dadurch werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Ergebnisgrößen ermittelt und Risiken quantitativ bewertet.
Inkrementelle Projektoptimierung mit Monte-Carlo-Simulation: inkrementelle Verschiebung der Wahrscheinlichkeitsverteilung des Kapitalwerts (NPV) nach rechts –> höhere Rendite + inkrementelle Verschlankung der Wahrscheinlichkeitsverteilung –> geringere Varianz und geringeres Investitionsrisiko
