Im BMWE-Projekt LeBaMaN entwickelte CFS®-Bahnschwelle auf dem 12. Leichtbauforum in Berlin

Im aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderten Verbund-F&E-Vorhaben „LeBaMaN“ (Laufzeit 2023 bis 2026) wird u.a. eine innovative Bahnschwelle aus dem neuartigen Verbundmaterial CFS® entwickelt und getestet. Diese Bahnschwelle konnte nun erstmalig dem Fachpublikum auf dem 12. Leichtbauforum der Initiative Leichtbau des Bundeswirtschaftsministeriums präsentiert werden.

CFS®, ein Verbund aus Hartgestein, z.B. Granit, und biobasierten Carbonfasern, zeichnet sich durch geringes spezifisches Gewicht (wie Aluminium), hohe mechanische Belastbarkeit (vergleichbar mit Stahl) und lange Lebensdauer (keine Korrosion) aus. Unter Berücksichtigung des CO2-Senkeneffekts durch die Verwitterung des produktionsbedingten Steinstaubs (EWS – enhanced weathering of stone) ist die CFS®-Schwelle im Vergleich mit konventionellen Betonschwellen erheblich klimafreundlicher und in der Fertigung nahezu CO2-neutral.

Das zweite Ziel des Projekts LeBaMan besteht in der Entwicklung einer Brückenkonstruktion aus CFS®-Profilen. Im Rahmen des Verbundprojekts entwickelt AHP die Konzeption der Fertigungsanlagen im industriellen Maßstab und liefert die techno-ökonomische Analysen (TEA) sowie das Life-Cycle-Assessment (LCA).

Neben AHP sind im Verbundvorhaben „LeBaMaN“ beteiligt: TCT – Techno­Carbon Technologies GbR München, LSL Labor für Stahl- und Leichtmetallbau GmbH Kissing, Hochschule München, Richter & Müller GmbH Dormagen und DB Systemtechnik GmbH Minden. Von TCT (Kolja Kuse) stammt die Erfindung des CFS-Materials.

 

AHP Korrespondenzanschrift:

Prof. Dr.-Ing. Uwe Arnold

arnold@ahpkg.de

Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 11, 10787